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1935-2017


Bericht von der AK-Phila

Volksstimme Nr. 34; Bild: Felix Gysin

Am Sonntag, 19. März 2017 fand in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen die diesjährige AK-Phila statt. Die Volksstimme Sissach berichtete in ihrer Ausgabe vom 21. März 2017 ausführlich über den rundum gelungenen Anlass in » Wort und Bild [2'638 KB] .
Die Ansichtskartensammler-Vereinigung Schweiz und der Briefmarkensammler-Verein Baselland bedanken sich bei allen Händlern und den zahlreichen Besuchern, die diesen Erfolg für alle möglich gemacht haben.
Freuen wir uns auf die nächste Ausgabe der AK-Phila im Frühling 2018.


Einladung zur Monatsversammlung

Taxe für Briefe aus der Schweiz ins Ausland bis 20g = 30 Rp. (1.10.192428.2.1948) plus Luftpostzuschlag je 5g für Australien = 70 Rp., via England > San Francisco und weiter per Schiff nach Sydney (1.4.194231.12.1945). www.philaseiten.de

Montag, 10. April 2017, 20 Uhr, Restaurant Kaserne, Kantinenweg 6, Liestal

Das neue Vereinsjahr hat mit einer guten Beteiligung an der März-Versammlung begonnen. Wir sind überzeugt, dass sie unser Jahresprogramm zu regelmässigen Besuchen anspornen wird.
Ein sehr interessanter Vortrag aus der Geschichte der Luftpostbeförderung von Briefen erwartet sie. Nicht nur Stempel sondern auch seltene Frankaturen sind zu bestaunen.

Roland Herzog - O.A.T und AV2 - Stempel auf Briefen

Mit ihm machen wir eine Reise in die Zeit von 1930 bis 1955. Der Stempel O.A.T. wurde vorwiegend im Britischen Luftverkehr angebracht. Die Bezeichnung AV2 bezog sich auf ein Begleitformular des Weltpostvereins. Eine weitere Bezeichnung - AV5 - befindet sich nur auf Zetteln aus Niederländisch Indien.
Die Thematik ist vielfarbig und hat auch geografisch und geschichtlich einiges zu bieten.


Regio-Ausflug vom 20. Mai 2017

Karl Ludwig von Hohenzollern-Sigmaringen *1839 in Sigmaringen, 1914 auf Schloss Peles war ab 1866 als Carol I. Fürst und ab 1881 König von Rumänien.

Haupt-Organisator ist Egon Gerteis, Präsident der Briefmarkenfreunde Murg-Laufenburg.
Die Fahrt von Lörrach geht via Laufenburg, über Waldshut, den Klettgau nach Schaffhausen, über Tuttlingen in das schöne Donautal nach Beuron. Ankunft in Sigmaringen und Mittagessen im Gasthof zur Traube. Nachmittags Führung im Schloss Sigmaringen. Die Rückfahrt führt über Stockach und Singen wieder nach Lörrach, das in den Abendstunden erreicht wird.
Die IG Philatelie Regio hofft auf eine rege Beteiligung.
» Hier [26 KB] finden sie das detaillierte Programm.
Anmeldungen bitte bis spätestens 20. April 2017 bei Max Sutter.



Vereins-Ausflug vom 22. Juni 2017

Die Eckdaten zum geplanten Vereins-Ausflug vom
22. Juni 2017 mit dem Besuch des Polen-Museum in Rapperswil stehen fest.
Die Details werden in der April-Monatsversammlung und bei der Anmeldung bekanntgegeben.
» Hier [286 KB] finden sie bereis diese Eckdaten mit den Angaben zur Anmeldung bei Max Sutter.
Anmeldungen bitte bis spätestens 8. Mai 2017.



Herzlich Willkommen !

80 Jahre BSVBL 1935-2015

Wir sind seit über 80 Jahren eine kompetente Anlaufstelle für Alle, die sich mit Philatelie und Briefmarkensammeln befassen.
Unsere Versammlungen finden am zweiten Montag im Monat um 20 Uhr im Restaurant Kaserne, Kantinenweg 6, in Liestal statt. Über die Themen gibt unser Jahresprogramm Auskunft.

Werden sie Mitglied im Briefmarkensammler-Verein Baselland. Seit mehr als 80 Jahren vereinen wir Anfänger und fortgeschrittene Sammler und bringen sie weiter.

Schicken Sie uns ein E-Mail unter johanneshoffner@bluewin.ch oder rufen Sie unseren Präsidenten an. 061 931 14 52.

» Die Geschichte hinter der Marke.



Wert-los ist nicht wertlos

Viele Marken lassen zwar einen Hinweis auf die Währungseinheit vermissen, sie enthalten jedoch die Wertangabe in Ziffern oder Worten, was durch den Weltpostverein auch von seinen Mitgliedern gefordert wird.
Aus früherer Zeit sind aber Marken bekannt, bei denen auf einen Werteindruck verzichtet wurde. Waren die Marken nur im Inland gültig, wie zum Beispiel bei den Zeitungsmarken oder gab es nur eine Marke für diesen Gültigkeitsbereich, konnte auf einen Wertangabe verzichtet werden.
Es gab auch mehrfach Marken, die im Auslandverkehr oder zwischen den Kolonien und dem Mutterland gültig waren und ohne Wertangabe geblieben sind. Bei diesen entschied die Druckfarbe über den Verkaufs- und Frankaturwert. Das war nur dann möglich, wenn im betreffenden Postgebiet die Tarifstruktur einfach war, so dass nur wenige verschiedenfarbige Marken notwendig waren.
In verschiedenen Ländern wird auch heute noch die Druckfarbe als Erkennungszeichen für den Verwendungszweck, Drucksache, Inland und Ausland, gemäss den ehemaligen Weisungen für die Farbverwendung des Weltpostvereins eingesetzt.

Grossbritannien - fehlende Druckfarbe
Eine andere Art von fehlenden Wertangaben ist das Fehlen der entsprechenden Druckfarbe.
Grossbritannien, Königin Elisabeth II, Ausgabe 1969, Investitur des Prinzen von Wales, 3 zusammenhängende Werte zu je 5d. Die Druckfarbe schwarz ist ausgegangen oder wurde nicht gedruckt. Deshalb fehlen Wert und Beschriftung auf den Marken. Fehler in den Druckvorgängen kamen bei der britischen Post in dieser Zeit relativ häufig vor und wegen mangelhafter Kontrolle gelangten die Marken in den Verkauf.
Im Artikel über die britischen EFTA-Marken von Paul Mathieu in der Zeitschrift Stamp Magazine vom März 2017 ist die Fehlerhäufigkeit wie folgt beschrieben: 1950er-Jahre: 0 Fehler; 1960er-Jahre: 300 Fehler; 1970er-Jahre: 143 Fehler; 1980er-Jahre: 7 Fehler.
Abgebildete Marken: Grosvenor Auktion, Verkauf 27.

Auch ein » Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung NZZ befasst sich mit den Briefmarken ohne Nennwert. Dabei stehen allerdings die politischen und finanziellen Gesichtspunkte mehr im Vordergrund als die philatelistischen. Für Philatelisten ist der Artikel unbedingt lesenswert, da er auch eine andere Seite zeigt, die wir doch manchmal vergessen, wenn wir uns nur den Marken widmen.
Philatelie - mehr als nur Briefmarken sammeln



A wie Aufdruck

Durch das Bedrucken mit Worten, Text, Einzelbuchstaben oder Zeichen werden Briefmarken für einen anderen als den ursprünglichen Zweck verwendbar gemacht. Freimarken werden als Portomarken, in den Kolonien, als Gedenk- oder Wohlfahrtsmarken oder bei politischen Ereignissen verwendet. Die Farbe des Aufdrucks richtet sich nach der Grundfarbe der Urmarke, ist jedoch vorwiegend schwarz oder rot.
In der allgemeinen Sammlersprache wird auch die Änderung der Frankatur als Aufdruck bezeichnet, der richtige philatelistische Ausdruck dafür ist aber Überdruck. Es gibt auch Aufdruck und Überdruck auf derselben Briefmarke zusammen.

Frankreich - Libération-Ausgaben
1944, Frankreich, Lokalausgabe, Departement Indre, Gemeinde Aigurande, Satz mit 11 Werten, Aufdruck Libre und Lothringerkreuz. Katalogwert €582; verkauft für €225 bei Behr Paris, France.
Nach der Befreiung der Gemeinde Aigurande von den deutschen Truppen am 18. August 1944 wurden die noch vorhandenen offiziellen Marken der Ausgabe 1941-42 mit dem Bild von Maréchal Petain auf dem Postamt von Aigurande überdruckt und ab dem 19. August am Postschalter in Aigurande und im örtlichen Tabak-Laden verkauft.
Solche Überdrucke entstanden an vielen Orten und wurden durch das Postministerium toleriert, aber mit einem Dekret vom 19. Oktober 1945 verboten.
Lesen sie » hier mehr über die Libération-Ausgaben.



Briefmarken ohne Land

Klever Geschäftsleute versuchen immer wieder, mit uns, machmal zu arglosen, Briefmarkensammlern ein Geschäft zu machen. Dabei kommt es durchaus vor, dass Länder erfunden werden, die es nicht gar gibt, oder, die in ihrer kurzen Existenzdauer gar keine Briefmarken herausgegeben haben.

Barotseland
Das Königreich der Lozi, auch Lotse oder Rotse ausgesprochen, bezieht sich auf die Auen des Sambesi, in denen die Lozi leben.
Im 19. Jahrhundert wurden die Lozi von Lewanika I. regiert, der 38 Jahre lang König war und Barotseland 1890 unter britische Kontrolle brachte, als er die Bedingungen von Cecil Rhodes akzeptierte, die das Gebiet zu einem Teil des Protektorates Nordrhodesien machten. Barotseland behielt einen hohen Grad von Autonomie, den es sogar beibehalten konnte, als Sambia 1964 unabhängig wurde.
Der langjährige sambische Präsident Kenneth Kaunda hielt den grundlegenden Vertrag von 1964 nicht ein, der die Unabhängigkeit Sambias mit Barotseland als integralem Bestandteil seines Territoriums festschreibt. Die Autonomiebestrebungen sind nach wie vor akut. Das Volk von Barotseland erklärte sich am 26. März 2012 einseitig für unabhängig.
Lesen sie » hier mehr über Barotseland und seine Briefmarken.



Weltgeschichte auf Briefmarken

Im 2012 erschien jeden Tag ein Artikel zum Thema Weltgeschichte auf Briefmarken. Diese Serie ist abgelaufen. Da es aber immer wieder interessant ist, Briefmarken mit Geschichte oder Geschichte mit Briefmarken in Verbindung zu bringen, sind diese Artikel unter der Rubrik » Weltgeschichte auf Briefmarken zugänglich. So können alle das wichtigste Datum und den entsprechenden Artikel zur Weltgeschichte auf Briefmarken selber suchen.