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1935-2017



Regio-Ausflug vom 20. Mai 2017

Karl Ludwig von Hohenzollern-Sigmaringen *1839 in Sigmaringen, 1914 auf Schloss Peles war ab 1866 als Carol I. Fürst und ab 1881 König von Rumänien.

Haupt-Organisator ist Egon Gerteis, Präsident der Briefmarkenfreunde Murg-Laufenburg.
Die Fahrt von Lörrach geht via Laufenburg, über Waldshut, den Klettgau nach Schaffhausen, über Tuttlingen in das schöne Donautal nach Beuron. Ankunft in Sigmaringen und Mittagessen im Gasthof zur Traube. Nachmittags Führung im Schloss Sigmaringen. Die Rückfahrt führt über Stockach und Singen wieder nach Lörrach, das in den Abendstunden erreicht wird.
Die IG Philatelie Regio hofft auf eine rege Beteiligung.
» Hier [26 KB] finden sie das detaillierte Programm.
Anmeldungen bitte bis spätestens 20. April 2017 bei Max Sutter.



Vereins-Ausflug vom 22. Juni 2017

Die Eckdaten zum geplanten Vereins-Ausflug vom
22. Juni 2017 mit dem Besuch des Polen-Museum in Rapperswil stehen fest.
Die Details werden in der April-Monatsversammlung und bei der Anmeldung bekanntgegeben.
» Hier [286 KB] finden sie bereis diese Eckdaten mit den Angaben zur Anmeldung bei Max Sutter.
Anmeldungen bitte bis spätestens 8. Mai 2017.



Herzlich Willkommen !

80 Jahre BSVBL 1935-2015

Wir sind seit über 80 Jahren eine kompetente Anlaufstelle für Alle, die sich mit Philatelie und Briefmarkensammeln befassen.
Unsere Versammlungen finden am zweiten Montag im Monat um 20 Uhr im Restaurant Kaserne, Kantinenweg 6, in Liestal statt. Über die Themen gibt unser Jahresprogramm Auskunft.

Werden sie Mitglied im Briefmarkensammler-Verein Baselland. Seit mehr als 80 Jahren vereinen wir Anfänger und fortgeschrittene Sammler und bringen sie weiter.

Schicken Sie uns ein E-Mail unter johanneshoffner@bluewin.ch oder rufen Sie unseren Präsidenten an. 061 931 14 52.
Mitglied werden: » Antrag [93 KB] ausdrucken, ausfüllen und unterschrieben an den Präsidenten senden.

» Die Geschichte hinter der Marke.



Wert-los ist nicht wertlos

Viele Marken lassen zwar einen Hinweis auf die Währungseinheit vermissen, sie enthalten jedoch die Wertangabe in Ziffern oder Worten, was durch den Weltpostverein auch von seinen Mitgliedern gefordert wird.
Aus früherer Zeit sind aber Marken bekannt, bei denen auf einen Werteindruck verzichtet wurde. Waren die Marken nur im Inland gültig, wie zum Beispiel bei den Zeitungsmarken oder gab es nur eine Marke für diesen Gültigkeitsbereich, konnte auf einen Wertangabe verzichtet werden.
Es gab auch mehrfach Marken, die im Auslandverkehr oder zwischen den Kolonien und dem Mutterland gültig waren und ohne Wertangabe geblieben sind. Bei diesen entschied die Druckfarbe über den Verkaufs- und Frankaturwert. Das war nur dann möglich, wenn im betreffenden Postgebiet die Tarifstruktur einfach war, so dass nur wenige verschiedenfarbige Marken notwendig waren.
In verschiedenen Ländern wird auch heute noch die Druckfarbe als Erkennungszeichen für den Verwendungszweck, Drucksache, Inland und Ausland, gemäss den ehemaligen Weisungen für die Farbverwendung des Weltpostvereins eingesetzt.

Grossbritannien - Trial - Probedrucke
Im Januar 2017 kamen drei Probedrucke der Schweizer Druckerei Helio Courvoisier SA ans Licht, die diese im Auftrag der Londoner Firma House of Questa für die königliche britische Post 1997 hergestellt hatte.
Da Questa zu dieser Zeit keine Kapazität für Aetztiefdruck (Fotolithographie) hatte, erteilte ihr die Royal Mail die Erlaubnis, die Helio Courvoisier SA damit zu beauftragen, die Probedrucke zu erstellt.
Helio Courvoisier SA druckte zu dieser Zeit Marken für Kenia und für diese Probedrucke ohne Wertangabe wurde das gleiche gestrichene Papier ohne Phosphorstreifen verwendet. Es existieren drei verschiedene Drucke zu den damaligen Werten: dunkelgrün (2p), grau (29d) und orange (1st). Gedruckt wurden die Marken in Bogen zu 100 Stück (10x10). Die Zähnung ist 15x14. Interessanterweise fehlt das elliptische Loch, das 1993 bei den britischen Marken als Sicherheitsmerkmal eingeführt wurde. Die Anordnung der Zähnung lässt den Schluss zu, dass 2 Bogen gleichzeitig gedruckt wurden. Im Bogenrand ist zu lesen: PRINTED BY HELIO COURVOISIER S.A. LA CHAUX-DE-FONDS, SWITZERLAND. Wie viele Bogen effektiv gedruckt wurden, ist im Moment aber nicht bekannt.
Helio Courvoisier SA konnte aber den folgenden Druckauftrag nicht produzieren. Dieser ging an MDC Corporation, Byfleet, Surrey. Die Firma Helio Courvoisier SA, die 1880 gegründet wurde und seit 1937 Marken druckte, ging 2001 in Konkurs.
Die drei Bogen, die sich in Privatbesitz befanden, konnten an der Spring Stampex 2017 in London ausgestellt werden. Heute sind die Bogen im Besitz der Auktionsfirma Daniel F. Kelleher Auctions in Danbury, Connecticut, USA. » Mehr.

Auch ein » Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung NZZ befasst sich mit den Briefmarken ohne Nennwert. Dabei stehen allerdings die politischen und finanziellen Gesichtspunkte mehr im Vordergrund als die philatelistischen. Für Philatelisten ist der Artikel unbedingt lesenswert, da er auch eine andere Seite zeigt, die wir doch manchmal vergessen, wenn wir uns nur den Marken widmen.
Philatelie - mehr als nur Briefmarken sammeln



A wie Aufdruck

Durch das Bedrucken mit Worten, Text, Einzelbuchstaben oder Zeichen werden Briefmarken für einen anderen als den ursprünglichen Zweck verwendbar gemacht. Freimarken werden als Portomarken, in den Kolonien, als Gedenk- oder Wohlfahrtsmarken oder bei politischen Ereignissen verwendet. Die Farbe des Aufdrucks richtet sich nach der Grundfarbe der Urmarke, ist jedoch vorwiegend schwarz oder rot.
In der allgemeinen Sammlersprache wird auch die Änderung der Frankatur als Aufdruck bezeichnet, der richtige philatelistische Ausdruck dafür ist aber Überdruck. Es gibt auch Aufdruck und Überdruck auf derselben Briefmarke zusammen.

Grossbritannien - M.E.F. - Middle East Forces
1945, Grossbritannien, Lokalausgabe für besetzte Gebiete auf den Inseln des Dodekanes, Agäis, Griechenland. Luftpost, Einschreiben und Express, Überdruck M.E.F, Harrison & Sons. Aufgabestempel RHODES DODECANESE 11.3.47, Transitstempel Athen 13.III.47, Thessaloniki 14.III.47, Ankunftsstempel Xanti 16.III.47. Brief vertikal gefaltet. Auktion 501 bei A. Karamitsos, Athen: Ausruf € 100, Zuschlag € 131.
Ursprünglich nutzten die britischen Besatzungsmächte normale, nicht überdruckte britische Briefmarken, aber im Jahr 1942 überdruckten sie diese mit M.E.F. Middle East Forces.
Die überdruckten Marken wurden erstmals in Nordostafrika, in Eritrea, im März 1942 und im italienischen Somaliland am 13. April 1942 verwendet. Dann wurden sie 1943 auch in den besetzten italienischen Kolonien Cyrenaica und Tripolitania und schliesslich auf einzelnen Inseln des Dodekanes in der griechischen Ägäis im Jahr 1945 verwendet.
Im Jahr 1950 erlaubte das General Post Office in London die Verwendung aller überdruckten Briefmarken auch in Grossbritannien.
Lesen sie » hier mehr über die Marken der Middle East Forces.



Briefmarken ohne Land

Klever Geschäftsleute versuchen immer wieder, mit uns, machmal zu arglosen, Briefmarkensammlern ein Geschäft zu machen. Dabei kommt es durchaus vor, dass Länder erfunden werden, die es nicht gar gibt, oder, die in ihrer kurzen Existenzdauer gar keine Briefmarken herausgegeben haben.

Barotseland
Das Königreich der Lozi, auch Lotse oder Rotse ausgesprochen, bezieht sich auf die Auen des Sambesi, in denen die Lozi leben.
Im 19. Jahrhundert wurden die Lozi von Lewanika I. regiert, der 38 Jahre lang König war und Barotseland 1890 unter britische Kontrolle brachte, als er die Bedingungen von Cecil Rhodes akzeptierte, die das Gebiet zu einem Teil des Protektorates Nordrhodesien machten. Barotseland behielt einen hohen Grad von Autonomie, den es sogar beibehalten konnte, als Sambia 1964 unabhängig wurde.
Der langjährige sambische Präsident Kenneth Kaunda hielt den grundlegenden Vertrag von 1964 nicht ein, der die Unabhängigkeit Sambias mit Barotseland als integralem Bestandteil seines Territoriums festschreibt. Die Autonomiebestrebungen sind nach wie vor akut. Das Volk von Barotseland erklärte sich am 26. März 2012 einseitig für unabhängig.
Lesen sie » hier mehr über Barotseland und seine Briefmarken.



Weltgeschichte auf Briefmarken

Im 2012 erschien jeden Tag ein Artikel zum Thema Weltgeschichte auf Briefmarken. Diese Serie ist abgelaufen. Da es aber immer wieder interessant ist, Briefmarken mit Geschichte oder Geschichte mit Briefmarken in Verbindung zu bringen, sind diese Artikel unter der Rubrik » Weltgeschichte auf Briefmarken zugänglich. So können alle das wichtigste Datum und den entsprechenden Artikel zur Weltgeschichte auf Briefmarken selber suchen.