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1935-2017



Herzlich Willkommen !

80 Jahre BSVBL 1935-2015

Wir sind seit über 80 Jahren eine kompetente Anlaufstelle für Alle, die sich mit Philatelie und Briefmarkensammeln befassen.
Unsere Versammlungen finden am zweiten Montag im Monat um 20 Uhr im Restaurant Kaserne, Kantinenweg 6, in Liestal statt. Über die Themen gibt unser Jahresprogramm Auskunft.

Werden sie Mitglied im Briefmarkensammler-Verein Baselland. Seit mehr als 80 Jahren vereinen wir Anfänger und fortgeschrittene Sammler und bringen sie weiter.

Schicken Sie uns ein E-Mail unter bu-maxsutter@bluewin.ch oder rufen Sie unseren Präsidenten an. 061 971 32 35.

» Die Geschichte hinter der Marke.



Börsen in der Region

AK-Phila Lausen - 19. März 2017
Ansichtskarten und Philatelie
Sonntag, 19. März 2017 von 9 - 16 in der MZH Stutz Lausen
Veranstalter: Briefmarkensammler-Verein Baselland und Schweizerischer Ansichtskarten-Sammlerverein
Lesen sie » hier [81 KB] mehr.



Wert-los ist nicht wertlos

Viele Marken lassen zwar einen Hinweis auf die Währungseinheit vermissen, sie enthalten jedoch die Wertangabe in Ziffern oder Worten, was durch den Weltpostverein auch von seinen Mitgliedern gefordert wird.
Aus früherer Zeit sind aber Marken bekannt, bei denen auf einen Werteindruck verzichtet wurde. Waren die Marken nur im Inland gültig, wie zum Beispiel bei den Zeitungsmarken oder gab es nur eine Marke für diesen Gültigkeitsbereich, konnte auf einen Wertangabe verzichtet werden.
Es gab auch mehrfach Marken, die im Auslandverkehr oder zwischen den Kolonien und dem Mutterland gültig waren und ohne Wertangabe geblieben sind. Bei diesen entschied die Druckfarbe über den Verkaufs- und Frankaturwert. Das war nur dann möglich, wenn im betreffenden Postgebiet die Tarifstruktur einfach war, so dass nur wenige verschiedenfarbige Marken notwendig waren.
In verschiedenen Ländern wird auch heute noch die Druckfarbe als Erkennungszeichen für den Verwendungszweck, Drucksache, Inland und Ausland, gemäss den ehemaligen Weisungen für die Farbverwendung des Weltpostvereins eingesetzt.

Grossbritannien - 1st- and 2nd-class-letter
Auf den 16. September 1968 führte die Britische Post neue Tarifstrukturen ein.
Der Tarif für die Postkarte wurde abgeschafft. Die Gewichtsstufen wurden angepasst - und - es wurden die first class und second class letter eingeführt.
Der Anspruch der Post war, beim first class service 90% der Briefe am nächsten Werktag zuzustellen und im second class service 95% innerhalb von drei Werktagen auszuliefern.
Nach 16 Tarifanpassungen vom 16. September 1968 bis am 5. September 1988 wurden zur Kosteneinsparung bei der Briefmarkenherstellung am 22. August 1989 neue Briefmarken ohne Wertangaben herausgegeben. Die Unterscheidung über den Verwendungszweck wurde durch die Bezeichnung des Services gemacht: 1ST und 2ND.
Lesen sie » hier mehr.


Auch ein » Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung NZZ befasst sich mit den Briefmarken ohne Nennwert. Dabei stehen allerdings die politischen und finanziellen Gesichtspunkte mehr im Vordergrund als die philatelistischen. Für Philatelisten ist der Artikel unbedingt lesenswert, da er auch eine andere Seite zeigt, die wir doch manchmal vergessen, wenn wir uns nur den Marken widmen.
Philatelie - mehr als nur Briefmarken sammeln



A wie Aufdruck

Durch das Bedrucken mit Worten, Text, Einzelbuchstaben oder Zeichen werden Briefmarken für einen anderen als den ursprünglichen Zweck verwendbar gemacht. Freimarken werden als Portomarken, in den Kolonien, als Gedenk- oder Wohlfahrtsmarken oder bei politischen Ereignissen verwendet. Die Farbe des Aufdrucks richtet sich nach der Grundfarbe der Urmarke, ist jedoch vorwiegend schwarz oder rot.
In der allgemeinen Sammlersprache wird auch die Änderung der Frankatur als Aufdruck bezeichnet, der richtige philatelistische Ausdruck dafür ist aber Überdruck. Es gibt auch Aufdruck und Überdruck auf derselben Briefmarke zusammen.

Vereinigte Staaten von Amerika - Kansas City / Mo.
1923, 1¢ grün, Zähnung 11, Randstück beim Rotationsdruck, Vorausentwertung Kansas City / Mo., Ausruf $25.000, Zertifikat PSAG 2014, Katalogwert Scott $100.000, erwarteter Erlös $35.000/45.000. Verkauft für $ 67.500 bei Harmer-Schau-Auctions am 14. Februar 2015 anlässlich der APS AmeriStamp Expo.
Damals eine neue Entdeckung, bisher waren nur 13 aufgefunden worden.
Diese Rarität entstand bei einem Versuch des Büros für Gravur und Druck, Abfälle am Ende des Papiers während des Druckvorganges auf den Rotationsdruckmaschinen zu retten. Am Anfang oder am Ende der Rotationsdruck-Druckvorgänge gab es einige führende oder nachlaufende Papiere, die zu kurz waren, um entweder Rollenmarken oder Bogen herzustellen. 1919 entwickelte das Bureau einen Plan, diesen Abfall durch Perforieren und Schneiden der Blätter zu retten. Diese wurden durch eine flache Platte Perforiermaschine geführt, so dass die Briefmarken die vollen Perforationen auf allen Seiten erhielten.



Briefmarken ohne Land

Klever Geschäftsleute versuchen immer wieder, mit uns, machmal zu arglosen, Briefmarkensammlern ein Geschäft zu machen. Dabei kommt es durchaus vor, dass Länder erfunden werden, die es nicht gar gibt, oder, die in ihrer kurzen Existenzdauer gar keine Briefmarken herausgegeben haben.

Barotseland
Das Königreich der Lozi, auch Lotse oder Rotse ausgesprochen, bezieht sich auf die Auen des Sambesi, in denen die Lozi leben.
Im 19. Jahrhundert wurden die Lozi von Lewanika I. regiert, der 38 Jahre lang König war und Barotseland 1890 unter britische Kontrolle brachte, als er die Bedingungen von Cecil Rhodes akzeptierte, die das Gebiet zu einem Teil des Protektorates Nordrhodesien machten. Barotseland behielt einen hohen Grad von Autonomie, den es sogar beibehalten konnte, als Sambia 1964 unabhängig wurde.
Der langjährige sambische Präsident Kenneth Kaunda hielt den grundlegenden Vertrag von 1964 nicht ein, der die Unabhängigkeit Sambias mit Barotseland als integralem Bestandteil seines Territoriums festschreibt. Die Autonomiebestrebungen sind nach wie vor akut. Das Volk von Barotseland erklärte sich am 26. März 2012 einseitig für unabhängig.
Lesen sie » hier mehr über Barotseland und seine Briefmarken.



Weltgeschichte auf Briefmarken

Im 2012 erschien jeden Tag ein Artikel zum Thema Weltgeschichte auf Briefmarken. Diese Serie ist abgelaufen. Da es aber immer wieder interessant ist, Briefmarken mit Geschichte oder Geschichte mit Briefmarken in Verbindung zu bringen, sind diese Artikel unter der Rubrik » Weltgeschichte auf Briefmarken zugänglich. So können alle das wichtigste Datum und den entsprechenden Artikel zur Weltgeschichte auf Briefmarken selber suchen.